Amorphe und nanokristalline geschnittene Kerne sind hochmoderne weichmagnetische Kernmaterialien, die aus ultradünnen Metallbändern hergestellt und als geschnittene oder gewickelte Kerne geliefert werden.
Diese Materialien zeichnen sich im Vergleich zu herkömmlichen Metallkernen oder Ferriten durch eine deutlich bessere magnetische Leistung, geringere Verluste und einen höheren Wirkungsgrad aus – und eignen sich daher ideal für anspruchsvolle Leistungs-, Frequenz- und EMV-Anwendungen.
Alle Produktgruppen sind als Standardausführungen oder als kundenspezifische Sonderlösungen erhältlich – genau auf Ihre Anwendung abgestimmt.
Tip: Amorphe Kerne eignen sich hervorragend für Anwendungen, bei denen geringe Verluste und eine hohe Sättigungsflussdichte gefragt sind, während nanokristalline Kerne dort zum Einsatz kommen, wo eine sehr hohe Permeabilität, minimale Verluste und anspruchsvolle Hochfrequenz-EMV-Filterung entscheidend sind.
Amorphe Spaltspulen bieten extrem niedrige Kernverluste und eine hohe Sättigungsflussdichte (1,56 T) in einer robusten Spaltspulenbauweise. Ideal für die mittelfrequente Leistungsumwandlung, bei der Effizienz und kompakte Bauweise entscheidend sind. Die mechanische Festigkeit sorgt für Bruch- und Korrosionsbeständigkeit selbst unter rauen Betriebsbedingungen.
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TOROIDALE DROSSELKERNEN MIT LUFTSPALT
Ringkern-Drosseln werden aus dem amorphen Eisenlegierungsband „Metal Ribbon“ hergestellt. Sie bieten eine einzigartige Kombination aus extrem hoher Sättigungsinduktion, hoher Energiespeicherkapazität und geringen Kernverlusten für Hochfrequenz-Magnetkomponenten, die deutlich kleiner sind als herkömmliche Komponenten.

AMORPHE METALLBLÖCKE
Die Blöcke werden aus einer amorphen Legierung auf Eisenbasis hergestellt. Diese Blöcke bieten eine einzigartige Kombination aus hoher Induktionssättigung, hoher Permeabilität und geringen Verlusten. Diese Blöcke können in verschiedenen Anordnungen angeordnet werden.
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QUADRATISCHE SCHLAUFENKERNEN
Quadratische Schleifenkerne aus einer amorphen Legierung auf Kobaltbasis ermöglichen die Konstruktion von Magnetverstärkern, die bei höheren Frequenzen arbeiten können als bisher möglich. Dank ihrer Kombination magnetischer Eigenschaften bieten diese Magnetverstärker eine beispiellose Präzision und Effizienz bei der Ausgangsregelung.
Bei amorphen Kernen kommt die Metallglas-Technologie zum Einsatz, die sich durch eine vollständig nichtkristalline atomare Struktur auszeichnet und sich damit grundlegend von herkömmlichen kristallinen Legierungen wie Siliziumstahl, Permalloy oder nanokristallinen Werkstoffen unterscheidet.
Durch fortschrittliche Keramikfertigung unter Verwendung von Mangan-Zink- (MnZn) oder Nickel-Zink- (NiZn) Ferriten stellen wir Kerne her, die auf extrem geringe Verluste, hohe Permeabilität und höchste Temperaturstabilität optimiert sind. Speziell entwickelt für die anspruchsvollsten Hochfrequenz-Transformator- und Induktivitätsanwendungen.
Leistungsvorteile: Amorphe Kerne eignen sich hervorragend für anspruchsvolle Hochfrequenzanwendungen, darunter USV-Systeme, PFC-Drosseln für Schaltnetzteile, Filterinduktivitäten und Hochfrequenz-Leistungstransformatoren.
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Amorphe Kerne zeichnen sich durch eine ungeordnete atomare Struktur („metallisches Glas“) aus, wodurch Hysterese- und Wirbelstromverluste deutlich reduziert werden – sie liegen wesentlich unter denen von Siliziumstahl oder herkömmlichen Eisenkernen.
Geringere Energieverluste → geringere Wärmeentwicklung, höherer Wirkungsgrad und Einsparungen beim Energieverbrauch.
Typische Sättigungsflussdichten von bis zu ca. 1,5–1,56 T ermöglichen kompakte Bauformen bei gleichbleibend hoher Leistungsdichte.
Kleinere, leichtere Komponenten mit hoher Leistungsfähigkeit.
Sehr gute Impedanzcharakteristik und geringe Verluste auch im mittleren bis hohen Frequenzbereich – ideal für Schaltnetzteile, PFC-Drosseln und Hochfrequenzinduktivitäten.
Hervorragende Filter- und Leistungsfähigkeit in modernen Schaltnetzteilen.
Amorphe Kerne arbeiten über einen weiten Temperaturbereich hinweg zuverlässig und weisen dabei nur minimale Schwankungen der magnetischen Eigenschaften auf.
Hohe Zuverlässigkeit auch unter thermischer Belastung.
Nanokristalline Spaltkerne bieten extrem niedrige Kernverluste und eine hohe Sättigungsflussdichte (1,25 T) in einer robusten Spaltkernbauweise. Ideal für die mittelfrequente Leistungsumwandlung, bei der Wirkungsgrad und kompakte Bauweise entscheidend sind. Die mechanische Festigkeit sorgt für Bruch- und Korrosionsbeständigkeit selbst unter rauen Betriebsbedingungen.
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NANOKRISTALLINE TORUSKERNEN
Die nanokristallinen Kerne bestehen aus weichmagnetischem Material auf Eisenbasis. Sie werden aus kristallinem amorphen Band hergestellt und anschließend bei etwa 500–600 °C wärmebehandelt.
Die typische Korngröße beträgt nur 10 Nanometer, daher der Name „nanokristallin“. Es scheint keine Einschränkungen hinsichtlich der Art der Kerne zu geben, die aus nanokristallinem Material hergestellt werden können: C-Kerne, E-Kerne, Toroide ohne Gehäuse, Toroide mit Gehäuse, mehrfach geschnittene Toroide mit Luftspalt usw.
Nanokristalline Kerne zeichnen sich durch außergewöhnlich geringe Kernverluste und eine hohe Permeabilität aus, kombiniert mit der thermischen Stabilität, die für kompakte, leistungsstarke Konstruktionen erforderlich ist. Dank ihrer gleichbleibenden magnetischen Eigenschaften und ihres effizienten Wärmemanagements eignen sich diese Kerne hervorragend für die EMI-Unterdrückung, die Strommessung, USV-Systeme, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und die Filterung von Stromleitungen. Sie erweisen sich als besonders effektiv in Gleichtaktdrosseln, Stromwandlern und magnetischen Verstärkern.
Erhältlich in Ringkern-, Spaltkern- und Sammelschienenausführungen, wobei auch Sonderkonfigurationen außerhalb der Standardgrößen möglich sind. Dank Rapid Prototyping, geringen Mindestbestellmengen und umfassender technischer Unterstützung können wir sowohl Standard- als auch maßgeschneiderte Lösungen für Ihre anspruchsvollsten Anwendungen anbieten.

Nanokristalline Kerne weisen oft eine deutlich höhere Permeabilität auf als amorphe oder herkömmliche Ferritkerne, was bei gleicher Kerngröße zu einer höheren Induktivität führt.
Weniger Windungen erforderlich → kompaktere und effizientere Wicklungen.
Aufgrund ihrer feinkörnigen, nanostrukturierten Mikrostruktur weisen nanokristalline Werkstoffe extrem geringe Wechselstromverluste auf – insbesondere im Frequenzbereich von 20 kHz bis 1 MHz.
Minimaler Energieverlust, geringe Wärmeentwicklung und optimale Leistung bei hohen Schaltfrequenzen.
Nanokristalline Materialien behalten auch bei erhöhten Temperaturen stabile magnetische Eigenschaften bei, wobei die Parameterschwankungen minimal sind – oft über einen Betriebsbereich von mehr als 140 °C.
Längere Lebensdauer und zuverlässiger Betrieb in anspruchsvollen Umgebungen.
Hervorragend geeignet für EMV-Filter, Gleichtakt- und Gegentaktdrosseln sowie Stromwandler – dank hoher Flussdichte, hoher Permeabilität und geringer Verluste.
Starke Unterdrückung elektromagnetischer Störungen und stabile Induktivitätswerte.